Sauna Bauteile

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Saunawand

Saunawand Saunawand Die Saunawand ist meist schon vorgefertigt. Für solche Fertigkabinen gibt es zwei Bauarten:
  • die Massivholzkabine – sie besteht aus Vollholz-Blockbohlen und hat Nut und Feder.
  • die Sandwich-Bauweise – dabei handelt es sich um eine Holz-Ständerkonstruktion, die auf beiden Seiten verschalt ist. Sie ist innen wärmegedämmt und hat eine Dampfsperre.

Das klassische und besonders geeignete Baumaterial für eine Saunakabine ist Holz. Dabei werden verschiedene Konstruktionsmerkmale unterschieden:

  • es gibt Holzwände, die mit dem kompletten Querschnitt stützen. Dazu gehören der Tafelbau und der Blockbau.
  • Manche Wände sind aus Holztragwerken. Sie haben eine aussteifende beziehungsweise eine füllende Ausfachung. Dabei handelt es sich um Fachwerk.
  • Sind die Wände aus mehreren Schichten konstruiert, ist das ein Fachwerkbau, ein Tafelbau oder ein mehrschichtiger Blockbau.


Saunadecke

Die Aufgabe der Decke besteht darin Schutz gegen Feuchtigkeit, Schall, Feuer und Wärmeverlust zu bieten. Um Saunadecken zu bemessen, muss man ihre Spannweite beachten. Die Decke der Saunakabine muss stark genug für die Wärmedämmung und für die Holzverschalung sein.


Folgenden Anforderungen muss die Saunadecke standhalten:

  • großes Temperaturgefälle zwischen der Luft in der Saunakabine (ca. 110° C) und dem Außenraum (wenn Innenraum dann um die 20° C, wenn Außenraum bis zu -15° C)
  • sehr gute Wärmedämmung (die Luft unter der Saunadecke beträgt ca. 110° C)
  • Schutz vor möglicher Tropfenbildung
  • die Dampfdiffusion sollte gewährleistet sein
  • niedrige Wärmespeicherung, damit eine sanfte Wärmestrahlung entsteht

Beachten Sie, dass die Innenverschalung der Saunadecke keinesfalls aus harzhaltigem Holz sein darf. Die hohen Temperaturen würden den Harzfluss auslösen. Dieser würde die Sauna unbrauchbar machen, da sich Saunagäste an herunterfallenden Harztropfen verbrennen können.
Weiterhin ist es wichtig, dass die innere Verschalung auf eine Lattung genagelt wird. Durch diese entsteht der nötige Abstand für die Luftzirkulation. Eine Stakung bzw. ein Fehlboden wird zwischen die Deckenbalken gelegt und mit Lehm verstrichen. Darauf kommen die Wärmedämmschichten. Als feste Auflage kommt darauf eine Kiesschicht.

Saunaboden

Auch an den Saunaboden werden einige Anforderungen gestellt:

  • harter und trittfester Boden
  • gute Wärmedämmung
  • pflegeleicht



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