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Sauna Material
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Inhaltsverzeichnis |
Sauna aus Holz
- sehr fest
- gute Wärmedämmung
- passt sich der Feuchtigkeit der Umgebung an und sorgt für ein gutes Saunaklima
Nachteile
- quellt und schwindet
- ist brennbar
- von Witterung beeinflusst
- gefährdet von Holzschädlingen
Um das Quellen und Schwinden des Holzes zu vermindern kann man es mit kaltem Wasser auslaugen, kochen und dämpfen oder mit heißen Gasen behandeln. Eine andere Behandlung macht das Holz für den Saunabau ungeeignet.
Holzschädlinge
Hölzer, die für Saunen hergenommen werden, werden nicht mit Holzschutzmitteln behandelt. So kann es leicht zu einem Befall von pflanzlichen oder tierischen Holzschädlingen kommen.
Zu ersteren zählen u.a. Pilze. Besonders gefährlich ist hier der echte Hausschwamm. Sollte er die Sauna befallen, muss diese abgerissen und verbrannt werden. Das Myzel des Hausschwamms dringt auch durch das Mauerwerk. Daher sollte eine neue Sauna an anderer Stelle errichtet werden.
Tierische Schädlinge sind z.B. Borkenkäfer, Holzwürmer und Anobien. Sie zerstören die Festigkeit des Holzes.
Sauna aus Stein
Steine sind ein denkbar schlechtes Material für die Sauna. Sie sind wärmedurchlässig, nehmen Wärme auf und strahlen sie auch wieder ab. Es ist möglich, einen Raum aus Natursteinen, Baukeramik, (Stahl-)Beton, Ziegelerzeugnissen oder künstlichen Steinen für die Sauna zu bauen. In diesen muss aber eine Saunakabine mit den geeigneten saunaklimatischen Bedingungen eingebaut werden.
Dichtungen
Dichtungen schützen die Sauna gegen Wasser und Erdfeuchte. Die Dichtung bildet mit der Dämmschicht eine Einheit. Der Fußboden der Saunakabine wird gegen aufsteigende Feuchtigkeit abgedichtet. Dafür werden meist Spezialpappen und Dichtungsbahnen hergenommen. Für senkrechte Wandflächen benutzt man Schutzanstriche und Vergussmittel.
Dampfsperre
Die Dampfsperre wird oft auch Dampfbremse genannt. Sie ist für die Regulierung der Wasserdampfdiffusion zuständig. Dies ist nötig, weil sonst durch Schweiß und Frischluft Schwitzwasser gebildet wird. Dampfsperren müssen auf der warmen Seite der Konstruktion eingebaut werden. So kann sich weder Tau- und Kondenswasser noch Wasserdampfdiffusion bilden. Dampfbremsen für die Saunawand sind meist Metalle. Dabei muss darauf geachtet werden, dass das Metall korrosionsfest ist (z.B. Aluminium, Kupfer, geriffelte Bleche).
Vorsicht! Die Dampfsperre darf nicht in die Saunadecke eingebaut werden, denn sonst entsteht Tropfwasser.
Ausschnitt aus dem Sauna-Interview
"Es gibt zwei Typen von Saunen: die Elementsauna und die Massivholzsauna. Die Massivholzsauna besteht in der Regel hauptsächlich aus Fichte. Das sind massive Bohlen in verschiedenen Stärken. Die Elementsauna besteht links und rechts aus einem Profilbrett von unterschiedlicher Dicke. In der Mitte sind die Isolierung und die Dampfsperre."
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